Wir stellen uns vor ... |
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Beim Auftritt auf der Nordschwabenschau in Günzburg |
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| Unsere Heimatstadt Burgau | Die
Markgrafenstadt
Burgau liegt im Landkreis Günzburg im Herzen
Bayerisch-Schwabens. So mancher kennt die
Autobahnausfahrt zwischen Augsburg und Ulm (A 8) im
Bereich des "Schwäbischen
Krippenparadieses". Bekannt wurde die Region durch den
geplanten Bau von "Legoland Deutschland" (Eröffnung: Herbst
2002). 10.000 Einwohner zählt Burgau derzeit und in über 100 Vereinen sind sehr viele Mitbürger organisiert. Zu den größeren Vereinen zählt der Heimat- und Volkstrachtenverein "d' Untermindeltaler". |
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das Burgauer Stadttor, ein Wahrzeichen unserer Stadt |
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| Gründung | Am 19. Februar 1922
trafen sich einige engagierte Männer im Burgauer
Gasthaus "Zur Schwalbe" und gründeten den Heimat-
und Volkstrachtenverein "d' Untermindeltaler"
Burgau. Ziel ihres Vorhabens war der Erhalt des bayerischen Brauchtums und Lebensart, zumal es einige von ihnen aus Oberbayern in unsere schwäbische Heimat verschlagen hatte. Damit konnten die Vereinsgründer sicher auch ein Stück ihrer Heimat weitertragen. |
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| Trachten | Kleidung war schon
immer sehr stark der Mode bzw. dem Zeitgeschmack
unterworfen; doch im Gegensatz zu heute waren in
früheren Jahrhunderten auch regionale Variationen
feststellbar. So unterschied sich die Alltags- aber auch
die Festtagskleidung in Schwaben deutlich von der in
Franken oder Oberbayern. Jede Region hatte seine
charakteristischen Kleidungsmerkmale. Aus den Umständen der Vereinsgründung ergab sich, daß in den ersten Jahren unserer Vereinsgeschichte ausschließlich die '"Miesbacher Gebirgstracht" aus Oberbayern getragen wurde. Doch schon nach kurzer Zeit wurde die Notwendigkeit erkannt, daß die heimische "Schwäbische Tracht" erhaltungswürdig ist. Bereits 1927 ist das Bestehen einer "Schwäbischen Gruppe" in unserem Verein nachweisbar.
Ein Teil der "Untermindeltaler" beim Gaufest in Burlafingen |
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| Miesbacher Gebirgstracht | Deandl
(Mädchen und Frauen) Die jungen Mächen
und Frauen (unverheiratet) tragen ein rotes Dirndlkleid
mit einem schwarzen Mieder. Die Ärmel sind lang und
aufwendig verarbeitet. Über den Schultern tragen die
Mädchen ein weißes Schultertuch. Das Haar ist nach oben
gesteckt. Abschluß ist ein grüner Filzrundhut mit einem
weißem Adlerflaum als Schmuck. Weitere Bestandteile der
Frauentracht sind weiße Unterhosen (lang) und weiße
Strickstrumpfhosen und schwarze Schuhe mit Ledersohlen
und Silberschnallen. Buam (Jungen und Männer) Die jungen Männer tragen die bekannte kurze Lederhose mit Lederhosenträgern, ein weißes Hemd, eine grüne Weste, eine graue Jacke und einen grünen Filzrundhut mit Federschmuck. Dazu schwarze Lederschuhe mit eisenbeschlagenen Absätzen. Bei beiden Geschlechtern sieht man mehr oder weniger (je nach Geldbeutel des Trägers) viel Silberschmuck (z. B. Silberketten, -stecker, -knöpfe, Uhrenkette, Charivari - die Kette am Bauch mit verschiedenen Zierstücken, wie Medaillen, "Jagdtrophäen" usw.
Die
Plattlergruppe zu Gast auf der Showbühne der Günzburger
Zeitung |
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| Schwäbische Volkstracht | Frauen Aus der Biedermeier-Zeit (19. Jhdt) stammt die Kleidform, die unsere Frauen der Schwäbischen Volkstanzgruppe tragen. Darüber betont ein Mieder mit Silberschmuck (Kette mit religiösen und weltlichen Zierstücken, wie Kruzifixe, Bildamulette, alte Taler und Medaillen) die Figur der Trägerin. Weitere Trachtenteile: Schultertuch, Schürze, Strickstrumpfhosen und Schnallenschuhe. Das auffallendste Merkmal ist jedoch die goldbestickte Reginahaube auf dem Kopf. Diese wird von langen Moiree-Bändern umrahmt und auch gehalten. Männer |
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| Gruppen | In unserem Verein bestehen (fast) seit der Gründung drei Gruppen: die Kindergruppe, die Schuhplattlergruppe (beide tragen die oberbayerische "Miesbacher Gebirgstracht" und die Schwäbische Volkstanzgruppe (diese trägt die bäuerliche Burgauer Sonntagstracht aus der frühen Biedermeierzeit). | |
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